*** Nächster Termin: Sonntag, 19. September 2010 09:00 Uhr, Wasserförderung über lange Schlauchstrecken ***
 


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Januar 2010
Die Freiwillige Feuerwehr informiert
Heute:   Anschaffung Tauchpumpe - Dank an den Vorstadtverein
Verhaltensregeln in der Küche
Personelle Veränderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr


Anschaffung Tauchpumpe - Dank an den Vorstadtverein

Aufgrund der vielen Unwettereinsätze der letzten Jahre war es notwendig, eine neue Tauchpumpe anzuschaffen, die gegenüber den herkömmlichen Typen folgende Vorteile bietet:
  • Verstopfungssicher aufgrund der 55mm großen Öffnung
  • Abpumpen beliebiger kellerüblicher Verschmutzungen wie Kleinteile, Dreck, Toilettenpapierreste, Mülltüten, Exkremente
  • Große Mobilität bei relativ leichtem Gewicht (29kg)
  • Hohe Förderleistung (1400 Liter / Minute)
  • Absaugung bis auf wenige Millimeter Wasserstand
Die Gesamtkosten der Anschaffung beliefen sich auf 3000 Euro.

Die Freiwillige Feuerwehr möchte sich auf diesem Wege recht herzlich beim Vorstadtverein Laufamholz bedanken, der durch eine großzügige Spende von 1000 Euro die Anschaffung unterstützte. Der Dank gilt aber auch weiteren Gönnern, die sich an den Kosten beteiligten.

Der Differenzbetrag wurde dann von der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz aus Eigenmitteln, wie z.B. den Jahresbeiträgen unserer fördernden Mitgliedern, aufgebracht. Wir hoffen, auf diese Weise bei den nächsten Unwettern besser gewappnet zu sein. Gleichzeitig wünschen wir uns natürlich, das neue Gerät möglichst selten einsetzen zu müssen.


Sicherheit in der Küche

Aus gegebenem Anlass (Brand im November in der Winner Zeile) möchten wir im Folgenden nochmals speziell auf einige Gefahren und Verhaltensregeln in der Küche hinweisen.
  • Oft wird die Feuerwehr zu Küchenbränden alarmiert, weil Speisereste im Kochtopf brennen. Lassen Sie deshalb während des Kochens den Herd mit der eingeschalteten Kochplatte nie unbeaufsichtigt.
  • Die eingebauten Filter in den Dunstabzugshauben sättigen sich mit der Zeit mit Küchendämpfen und Fett. Den Filter sollte man nicht mit brennbaren Flüssigkeiten auswaschen, denn ein Dunstabzugsbrand wäre die Folge. Wechseln Sie alt gegen neu aus.
  • Flambieren Sie nie unter der Dunstabzugshaube.
  • In den Mülleimer gehören keine Asche oder glimmende Zigarettenkippen.

Umgang mit Fett:
Fette oder Speiseöle, die zum Braten oder Frittieren verwendet werden, können sich in der heißen Pfanne oder Friteuse selbst entzünden. Als Grundregel sollte gelten: Das Fett beim Erhitzen und während des Frittierens ständig beobachten, um sicherzustellen, dass es sich nicht zu stark erhitzt. Dies ist zum Beispiel bei der Überschreitung des Rauchpunkts bei etwa 210 Grad der Fall (die Fette beginnen - wie das Wort schon sagt - bei dieser Temperatur zu rauchen).
Im Mittel erreichen erhitzte Speisefette bei ca. 310 Grad den Flammpunkt. Hier entzünden sich die Zersetzungsprodukte bei der Berührung mit einer Flamme, brennen aber nur so lange wie die Flamme selbst. Ab etwa 340 Grad findet nach erfolgter Zündung eine kontinuierliche Verbrennung der reichlich gebildeten Zersetzungsprodukte statt - es "brennt".
Versuchen Sie nie, den entstandenen Brand mit Wasser zu löschen!!!
Das brennende Fett wird durch die Dampfbildung des Wassers aus dem Topf geschleudert, es kommt zu einer sogenannten Fettexplosion. Diese setzt so unter Umständen die Küche in Brand. Sie selbst ziehen sich schmerzende Brandwunden zu.

Zur Brandbekämpfung nehmen Sie einen bereitliegenden Deckel oder eine dichte Wolldecke und decken hiermit das Objekt ab. Durch den Sauerstoffmangel erstickt die Flamme und sie können den Topf von der heißen Platte nehmen.
Vergessen Sie nicht, die Herdplatte abzuschalten!

Denken Sie auch beim gemeinsamen Fondue an die Gefahren mit heißem Fett. Zu Ihrer Sicherheit:
  • Gefriergut trocknen, somit ist kein Wasser im Fett
  • Nicht zuviel Fett oder Öl in das Gefäß
  • Nicht übermäßig erhitzen
  • Fette und Öle beim Erhitzen ständig beaufsichtigen
  • Gealterte und verbrauchte Fette und Öle rechtzeitig erneuern



Personelle Veränderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr

Günter Herzog, Vorstand bei der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz, wurde am 8. November 2009 von den Mitgliedern der "Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg" für eine Amtszeit von sechs Jahren zum Kommandanten wiedergewählt. Nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz vertritt er als Kommandant der größten freiwilligen Feuerwehr in Nürnberg somit die gemeinsamen Belange der elf ehrenamtlichen Wehren im Stadtgebiet gegenüber dem Leiter der Feuerwehr Nürnberg Volker Skrok, der zugleich Chef der Berufsfeuerwehr ist. Günter Herzog nimmt diese Aufgabe in seiner vierten Amtszeit wahr. Gleichzeitig wurde Jürgen Geisler (57) als Stellvertreter und Stadtbrandinspektor bei der Wahl bestätigt.

Michael Stark wurde in der Aktivenversammlung vom 27.11.2009 zum stellvertretenden Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz gewählt. Die Position war seit einiger Zeit vakant.


Einsätze den letzten Wochen:

Sonntag, den 6. Dezember  Brandmelder Hersbrucker Straße, Mögeldorf



Freiwillige Feuerwehr Laufamholz e.V.
Manfred Meier
Schriftführer
  Webmaster: Stefan Meier