| *** Nächster Termin: Sonntag, 19. September 2010 09:00 Uhr, Wasserförderung über lange Schlauchstrecken *** | |||||||||||||||||||||||||||||
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Veröffentlichungen
Juli 2009
Die Freiwillige Feuerwehr informiert
Rückblick zum Tag der Feuerwehr am 21. Juni 2009 Die Freiwillige Feuerwehr möchte sich hiermit nochmals recht herzlich für das überwältigende Interesse der Bevölkerung bedanken, Kinderprogramm und die Vorführung unserer Jugendfeuerwehr kam bei allen Besuchern sehr gut an. Ferner erwiesen sich die Fahrten mit dem Kinderlöschzug und dem Feuerwehrauto auch heuer wieder als großer Renner. Besonderer Dank gilt der Familie Pillhofer vom Getränkeland Laufamholz, der uns großzügigerweise wieder seinen Hof zur Verfügung stellte. Rauchmelder sind Lebensretter: Wohnungsrauchmelder sind wie Sicherheitsgurte. Am besten ist es, wenn sie nicht zum Einsatz kommen. Werden sie aber aktiv, dann können sie Leben ret-ten. Brände im privaten Wohnbereich werden zu allererst durch menschliches Fehlverhalten, Elektrizität, Zigaretten, offenes Feuer aber auch Blitzschlag und Brandstiftung verursacht. Typisch für einen Wohnungsbrand sind starke Schwelphasen mit intensiver Rauchgasbildung. Die gefährlichste Brandausbruchszeit liegt zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr nachts: Die Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung werden von einem Brand im Schlaf überrascht. Sie erleiden durch das Einatmen des Qualms eine Rauchgasvergiftung, die zur Bewusstlosigkeit innerhalb von wenigen Minuten mit nachfolgendem Tode führen kann. Im Wohnbereich fehlt es zumeist an rauchdichten Türen. Unter ungünstigen Umständen ist die weiträumige Rauchausbreitung eines Schwelbrandes in Windeseile vollzogen. Zudem ist ein Mensch kaum in der Lage, weiter als 10 Meter durch dichten Rauch zu laufen. Sein Schicksal hängt deshalb davon ab, wie schnell eine Rauch- und Brandquelle entdeckt wird. Rauchvergiftung ist die häufigste Todesursache bei Bränden im privaten Wohnbereich. Rauch ist hier also gefährlicher als Feuer, die Erstickungsgefahr weitaus größer als die Verbrennungsgefahr. Ihr sollte man daher durch die Installation von Rauchmeldern - pro Stockwerk wenigstens mit einem Rauchmelder - wirksam entgegen-treten. Rauchmelder werden je nach Bedarf als 9 V-, 12 V- oder 230 V-Versionen ausgeliefert. Der optoelektronische Rauchmelder reagiert nach dem Streulichtprinzip ebenfalls auf alle normalen Brände. Er hat im Inneren der Messkammer eine Lichtquelle, die in die dunkle, vom Außenlicht abgeschirmte Kammer strahlt. In dieser befindet sich auch ein Lichtsensor, der im normalen Betrieb von der Lichtquelle nicht angestrahlt wird. Dringt nun Rauch in die Messkammer, wird der Lichtstrahl an den Rauchpartikel reflektiert; es fällt Streulicht auf den Sensor, der dadurch seinen Widerstandswert verändert. Diese Widerstandsveränderung löst bei einem werksmäßig eingestellten Schwellwert das Alarmsignal aus. Der optoelektronische Rauchmelder spricht bei einem schwelenden Feuer schnell an; er ist wind- und feuchtigkeitsunempfindlich und nicht radioaktiv. Rauchmelder lassen sich sehr leicht installieren. Mit den meist mitgelieferten Dübeln wird der Melder zwecks optimaler Frühwarnung an der Zimmerdecke befestigt und die Batterien eingesetzt: Schon ist der Melder einsatzbereit. Einsatzmöglichkeiten von Wohnungsrauchmeldern In Privathäusern bzw. -wohnungen sollte mindestens ein Rauchmelder pro Stockwerk angebracht werden - am besten im Flur zwischen Wohn- und Schlafzimmer. Außerdem ist die Installation eines Rauchmelders im Kinderzimmer besonders empfehlenswert (wobei Kindern ohnehin über Feuergefahren und richtiges Verhalten bei einem Brand aufgeklärt werden sollten). Einige Gerätetypen bieten die Möglichkeit des sogenannten Tandembetriebs. Durch eine einfache Verkabelung werden mehrere Geräte miteinander verbunden. Sobald nur ein einziger der Sensoren Rauch erfasst, ertönt der Alarm aus allen ange-schlossenen Geräten. Diese Variante eignet sich besonders für den Einsatz in größeren, sich über mehreren Etagen erstreckenden Wohngebäuden. Kommunale Objekte mit Rauchmeldern auszustatten, ist dort sinnvoll, wo viele Menschen auf wenig Raum zusammenkommen. So hat es zuletzt immer wieder Feuerausbrüche in Asylantenwohnheimen gegeben. Eine frühzeitige Rauch- und Brandalarmierung könnte sowohl Bewohner als auch Sachwerte vor dem Schlimmsten bewahren. Auch für Gehörlose gibt es inzwischen Rauchmelder, die mit Blitzlicht und Vibrationsgeber ausgerüstet sind. Das Blitzlicht wird an der Wand be-festigt, der Vibrationsgeber sollte am besten im Bett unter dem Kopfkissen plat-ziert werden. Standpunkt der Versicherer Der Einsatz von Wohnungsrauchmeldern empfiehlt sich ganz besonders im Wohnbereich, da sie dort ihren eigentlichen Bestimmungen, Personen zu schützen, am besten gerecht werden. Einige Versicherer in Deutschland beschäftigen sich seit geraumer Zeit intensiver mit dem Thema der Wohnungsrauchmelder und empfehlen deren Anwendung. Wohnungsrauchmelder sind mit herkömmlichen Brandmeldeanlagen nicht zu vergleichen und werden auch nicht im Bereich gewerblicher und industrieller Risiken eingesetzt. Letztlich wird die Versicherungswirtschaft mit ihren Feuerversicherungen nicht umhin kommen, sich intensiver mit Rauchmeldern zu beschäftigen. In einigen Nachbarstaaten sind die Versicherer schon weiter. So werden teilweise Rabatte gewährt, wenn norm-entsprechende Rauchmelder in Häusern installiert werden. Rauchmelder wohin ? Wo nicht ? In der Regel in der Raummitte unter der Decke. Anzahl und Platzierung richten sich nach der gewünschten Alarmsicherheit. Unterschieden wird zwischen ei-nem "Mindestschutz" in Wohnungen und "Erhöhtem Schutz". Mindestschutz: Ein Rauchmelder vor jedem Schlafbereich (Eltern, Kinder), bei mehrgeschossi-gen Wohnungen außerdem ein Rauchmelder in jeder Etage. Erhöhter Schutz: Ein Rauchmelder in jedem Raum (auch Keller und Dachboden!) Es empfiehlt sich, die Rauchmelder miteinander zu verbinden (einfache zweiadrige Leitung). Erfasst der Sensor eines Rauchmelders Rauch, wird an allen verbundenen Gerä-ten gleichzeitig Alarm ausgelöst. So wird frühzeitig auch entfernt entstehender Rauch (Keller, Dachboden) schnell entdeckt. Um Fehlalarme zu vermeiden, kei-ne Rauchmelder im Badezimmer, Küchen, Garagen, Werkräumen oder unmit-telbar neben Leuchtstoff- (Fluoreszenz-) Lampen installieren. Rauchmelder können nicht unterscheiden zwischen Koch-/Badedämpfen, Fahrzeugabgasen, ect.. Es ist auch nicht sinnvoll, Rauchmelder im Luftstrombereich von Frisch-luftzuführungen zu installieren, weil dadurch u. U. Brandrauch von Rauchmel-dern nicht erfast werden kann. Weitere Einzelheiten zu Rauchmeldern finden Sie unter http://www.feuerwehr-mittelfranken.de/_seiten/tips/rauchmelder/rauchmelder.htm Schwerer Verkehrsunfall auf der B14 am 14. Mai 2009: Am 14.05.09 gegen 19:37 Uhr wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Verkehrsunfall auf der B 14 in Höhe der Stadtgrenze gerufen. Dort waren auf gera-der Straße zwei Pkw aus noch ungeklärter Ursache nahezu frontal zusammengestoßen. Während der Fahrer des E-Klasse Mercedes den Unfall ohne größere Blessuren überstand, wurde der 89-jährige Fahrer des Peugeot-Kleinwagens zusammen mit seiner Beifahrerin im Fahrzeug eingeklemmt. Die Frau erlitt glücklicherweise nur leichtere Verletzungen und konnte ohne größeren technischen Aufwand aus dem Fahrzeug befreit werden. Dagegen war die Fahrgastzelle auf der Fahrerseite völlig eingedrückt worden, wodurch der 89-jährige Fahrer schwerste Verletzungen im Beinbereich erlitt. Die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr Nürnberg gestalteten sich äußerst aufwändig, da das Fahrzeug mittels pneumatischer Hebekissen erst angehoben werden musste, bevor mit der eigentlichen Rettung begonnen werden konnte. Auf Grund des Verletzungsmusters war dabei höchste Eile geboten. Mittels Rettungsschere und -spreizer konnte der völlig demolierte Türbereich so weit eröff-net werden, so dass der Fahrer dadurch aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte. Der Fahrer wurde dabei ständig vom Rettungsdienst und Notarzt betreut. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Nürnberg die Freiwilligen Feuerweh-ren Laufamholz und Behringersdorf. Neben den Hilfskräften waren Polizeistreifen der Inspektion Lauf, sowie der Verkehrspolizei aus Feucht zur Unfallaufnahme und für Absperrmaßnahmen vor Ort. Die Bundesstrasse 14 wurde ab der Anschlussstelle Behringersdorf bis nach Erlenstegen in beiden Richtungen bis 22.30 vollständig gesperrt, um die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Unfallaufnahme ungehindert durchführen zu können. Bericht: Einsatzleitstelle Freiwillige Feuerwehr Laufamholz e.V. Manfred Meier Schriftführer |
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