| *** Nächster Termin: Sonntag, 19. September 2010 09:00 Uhr, Wasserförderung über lange Schlauchstrecken *** | |||||||||||||||||||||||||||||
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Veröffentlichungen
März 2008
Die Freiwillige Feuerwehr informiert
Atemschutz bei der Feuerwehr Um ein Feuer möglichst effektiv bekämpfen und den dabei entstehenden Wasserschaden gering halten zu können, ist es notwendig, möglichst nahe an den Brandherd zu kommen. Aus diesem Grund sind heutzutage Atemschutzgeräte nicht mehr aus der Feuerwehrtechnik wegzudenken. Bei den in Nürnberg üblichen Geräten trägt der Feuerwehrmann eine 6 Liter fassende Stahlflasche, in der sich unter hohem Druck etwa 1600 Liter Luft befinden. Damit kann man ca. 30 Minuten arbeiten, bei schwerer Arbeit kann diese Zeit aber auch deutlich geringer werden. Da das Aufsetzen der Pressluftatmer eine gewisse Zeit erfordert und diese nicht an der Einsatzstelle verschwendet werden soll, sind bei der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz zwei Geräte in der Mannschaftskabine des zuerst ausrückenden Fahrzeugs untergebracht. So können sich zwei Feuerwehrmänner bereits während der Fahrt ausrüsten und sind bei der Ankunft einsatzbereit, was wertvolle Minuten einspart. Aber auch mit Atemschutzgeräten stehen die Feuerwehrdienstleistenden zahlreichen Problemen gegenüber. So ist das Gesichtsfeld durch die Maske stark eingeschränkt und der Brandrauch behindert die Sicht oft so stark, dass eine Orientierung nur durch Tasten möglich ist und man sich auf allen Vieren fortbewegen muss. Hinzu kommen das Gewicht der Ausrüstung und nicht zuletzt die große Hitze. Aufgrund des mit dem Atemschutzeinsatz verbundenen Risikos muss der Feuerwehrmann einen Lehrgang durchlaufen, bevor er im Einsatz ein Atemschutzgerät tragen darf. Als "Höhepunkt" der Ausbildung muss er im Brandhaus in Würzburg seine Fähigkeiten beweisen. Dabei handelt es sich um ein Haus der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg, in dem verschiedene Brandsituationen mit echtem Feuer realitätsnah geübt werden könne. Um die körperlichen Belastungen meistern zu können, müssen die Geräteträger in regelmäßigen Abständen "Stundenübungen" machen, bei denen mit Pressluftatmern diverse Übungen an Fitnessgeräten zu absolvieren sind. Zusätzlich werden sie alle 3 Jahre von einem Arzt auf körperliche Eignung überprüft, wobei die Fitness bei Belastungstests kontrolliert wird wird. Unwettereinsätze in Nürnberg Aufgrund des Orkantiefs "Emma" kam es am 1. März 2008 zu insgesamt 110 Einsätzen in Nürnberg. Auch die Freiwillige Feuerwehr Laufamholz war von ca. 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr mit zwei Fahrzeugen unterwegs. Zumeist mussten umgestürzte Bäume von öffentlichen Straßen entfernt werden und Bäume, die umzufallen drohten, gefällt werden. Löschzug Laufamholz Manfred Meier Schriftführer |
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