| *** Nächster Termin: Sonntag, 19. September 2010 09:00 Uhr, Wasserförderung über lange Schlauchstrecken *** | |||||||||||||||||||||||||||||
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Veröffentlichungen
November 2007
Die Freiwillige Feuerwehr informiert
Rauchmelder sind Lebensretter Auszug aus einem Artikel des Feuerwehrbezirksverbands Mittelfranken: Wohnungsrauchmelder sind wie Sicherheitsgurte. Am besten ist es, wenn sie nicht zum Einsatz kommen. Werden sie aber aktiv, dann können sie Leben retten. Brände im privaten Wohnbereich werden zu allererst durch menschliches Fehlverhalten, Elektrizität, Zigaretten, offenes Feuer aber auch Blitzschlag und Brandstiftung verursacht. Typisch für einen Wohnungsbrand sind starke Schwelphasen mit intensiver Rauchgasbildung. Die gefährlichste Brandausbruchszeit liegt zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr nachts: Die Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung werden von einem Brand im Schlaf überrascht. Sie erleiden durch das Einatmen des Qualms eine Rauchgasvergiftung, die zur Bewusstlosigkeit innerhalb von wenigen Minuten mit nachfolgendem Tode führen kann. Im Wohnbereich fehlt es zumeist an rauchdichten Türen. Unter ungünstigen Umständen ist die weiträumige Rauchausbreitung eines Schwelbrandes in Windeseile vollzogen. Zudem ist ein Mensch kaum in der Lage, weiter als 10 Meter durch dichten Rauch zu laufen. Sein Schicksal hängt deshalb davon ab, wie schnell eine Rauch- und Brandquelle entdeckt wird. Rauchvergiftung ist die häufigste Todesursache bei Bränden im privaten Wohnbereich. Rauch ist hier also gefährlicher als Feuer, die Erstickungsgefahr weitaus größer als die Verbrennungsgefahr. Ihr sollte man daher durch die Installation von Rauchmeldern wirksam entgegentreten. Im Handel werden so genannte Brand- oder Rauchmelder für den privaten Haushalt angeboten. Die Melder reagieren auf Rauch und alarmieren mit einem akustischen Ton. Diese Geräte sind besonders empfehlenswert, denn schlafende Menschen werden im Allgemeinen durch Rauchentwicklung oder Feuer nicht geweckt, sondern verlieren im Schlaf das Bewusstsein. Auch bei sofortiger Rettung sind Rauchvergiftungen der Regelfall. Der hohe Kunststoffanteil heutiger Wohnungseinrichtungen erhöht die Vergiftungsgefahr zusätzlich, denn brennende oder schmorende Kunststoffe setzen hochgiftige Gase wie Kohlenmonoxid, nitrose Gase, Blausäure oder Chlor frei. Achten Sie beim Kauf von Rauchmeldern auf das TÜV- und GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit). Betrieben werden diese Geräte über Batterie oder über das Stromnetz mit zwischengeschalteten Akkus für den Betrieb bei Stromausfall. Achten Sie darauf, dass batteriebetriebene Rauch- oder Brandmelder über einen Kontrollmechanismus verfügen, der nachlassende Batterieleistung anzeigt. Ein akustisches Signal fordert zum Wechsel oder Nachladen auf. Bevor Sie einen solchen Melder installieren, lesen Sie bitte die Gebrauchsanweisung sorgfältig durch. Sie gibt Auskunft darüber, wo und wie der Melder angebracht werden kann. Folgende Stellen in der Wohnung auf keinen Fall geeignet: Räume mit starker Staub- oder Schmutzbelastung; Garage, in denen Abgase entstehen; Bad oder Küche, wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht und Essensdämpfe entstehen; Plätze über Heizkörpern oder Ventilatoren. Weitere Einzelheiten zu Rauchmeldern finden Sie unter http://www.feuerwehr-mittelfranken.de/_seiten/tips/rauchmelder/rauchmelder.htm Löschzug Laufamholz Manfred Meier Schriftführer |
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