| *** Nächster Termin: Sonntag, 19. September 2010 09:00 Uhr, Wasserförderung über lange Schlauchstrecken *** | |||||||||||||||||||||||||||
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VeröffentlichungenJanuar 2004Die Freiwillige Feuerwehr informiert Heute: Einsätze in den letzten Wochen Am Samstag, den 20.12.2003, wurde die Feuerwehr zu einem Brand in der Laufamholzstraße gerufen. Dort war anscheinend durch zu starke Verrußung ein Kamin in Brand geraten. Auch durch die Anwendung von Pulverlöschern konnte das Feuer über die Kamintüren nicht gelöscht werden. Daher wurde der Kamin bei Verwendung der Drehleiter zunächst mit einem Spezialbesen vom First aus gereinigt, aufgrund der starken Rauchentwicklung musste dabei mit schwerem Atemschutz vorgegangen werden. Die Wärmeentwicklung machte ferner den Einsatz von hitzebeständigen Handschuhen notwendig. Nach kurzer Zeit konnte dann ‚Feuer aus' gemeldet werden. Aufgrund der Löscharbeiten kam es auf der Laufamholzstraße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Wasser kommt in solchen Einsatzfällen als Löschmittel nicht in Frage, da aufgrund der hohen Differenz zwischen Wasser- und Kamintemperatur das Mauerwerk reißen würde und der Kamin irreparabel zu Schaden käme. Die Silvesternacht verlief zum ersten Mal seit vielen Jahren ohne Zwischenfälle, doch wurde der Löschzug Laufamholz im neuen Jahr bereits am Montag, den 5. Januar 2004 in den Vormittagsstunden nach Ebensee gerufen. Dort war anscheinend aufgrund von brennenden Kerzen am Weihnachtsbaum eine Erdgeschosswohnung in Flammen geraten. Die Bewohnerin konnte sich mit ihren Kindern gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Laufamholz gingen beim Eintreffen an der Schadensstelle sofort mit schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor, konnten aber trotz schneller Alarmierung nicht verhindern, dass große Teile des Erdgeschosses ein Opfer der Flammen wurden. Aufgrund der Hitzeentwicklung fiel selbst im 1. Stock an einigen Stellen der Putz ab, Fenster gingen auch im Obergeschoss zu Bruch. Nach mehr als drei Stunden konnten die Wehren schließlich wieder einrücken. Der Gesamtschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt, das Haus ist bis auf weiteres nicht bewohnbar. Zitat aus unserem Artikel vom November 2003 im Mitteilungsblatt: Adventskränze und Weihnachtsbäume trocknen mit der Zeit aus und sind dann umso leichter entflammbar: Das trockene Reisig brennt mit hoher Geschwindigkeit und Temperatur ab. Eine Beherzigung unserer Warnung hätte den Brand wohl verhindert. Löschzug Laufamholz Manfred Meier Schriftführer |
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